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AGB
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Impressum

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Dienstleistungen, die “National High Technology”, das Einzelunternehmen (Inh. DI Elena Gaiotti), gegenüber ihren Vertragspartnern erbringt, selbst wenn nicht ausdrücklich darauf Bezug genommen wurde. Die aktuelle und im Vertragsverhältnis zum Kunden jeweils gültige Version der AGB ist die deutsche Originalversion, andere Versionen haben lediglich Informationscharakter.

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
 
1. Allgemeine Grundlagen / Geltungsbereich
1.1 Für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen dem Auftraggeber (in weiterer Folge als Kunde bezeichnet) und dem Auftragnehmer  (dem Unternehmen) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.
1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.
1.3 Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden sind ungültig, es sei denn, diese werden vom Unternehmen ausdrücklich schriftlich anerkannt.
1.4 Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein und/oder werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Umfang des Dienstleistungsauftrages
2.1 Der Leistungsumfang gegenüber dem Kunden umfasst grundsätzlich eine Beratung, Produkttraining, Projekt- und Zertifizierungsberatung, Fremdenführerleistungen sowie die Planung und Durchführung allfälliger Zusatzleistungen. Der Umfang eines konkreten Beratungsauftrages wird im Einzelfall vertraglich vereinbart.
2.2 Der Kunde verpflichtet sich dem Unternehmen bereits  zur Anbotslegung mitzuteilen, wofür er die Leistungen verwenden will, z. B. ob sie
     2.2.1 für ein bestimmtes Zielland vorgesehen ist
     2.2.2 nur der Information,
     2.2.3 der Veröffentlichung und Werbung,
     2.2.4 für rechtliche Zwecke oder Patentverfahren, oder
     2.2.5 irgendeinem anderen Zweck dienen soll, bei dem eine besondere Leistung (u.a. Übersetzung der Texte) durch das damit befassten Unternehmen von Bedeutung ist. 2.3 Der Kunde darf die Leistungen nur zu dem von ihm angegebenen Zweck verwenden. Für den Fall, dass der Kunde die Leistungen für einen anderen als den vereinbarten Zweck verwendet, besteht keine Haftung des Unternehmens.
2.4 Das Unternehmen ist berechtigt, die ihm obliegenden Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch das Unternehmen selbst. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Kunden.
2.5 Der Kunde verpflichtet sich, während sowie bis zum Ablauf von drei Jahren nach Beendigung dieses Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften einzugehen, deren sich das Unternehmen zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten bedient. Der Kunde wird diese Personen und Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Beratungsleistungen beauftragen, die auch das Unternehmen anbietet.
2.6 Die fachliche und sprachliche Richtigkeit der Ausgangsunterlagen (Vorinformationen, Texte, Notizen etc.) fällt ausschließlich in die Verantwortlichkeit des Kunden


3. Aufklärungspflicht des Kunden / Vollständigkeitserklärung
3.1 Der Kunde sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung des Dienstleistungsauftrages an seinem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Fortgang des Leistungsprozesses förderliches Arbeiten erlauben.
3.2 Der Kunde wird das Unternehmen auch über vorher beauftragte, durchgeführte und/oder laufende Dienstleistungen  – auch auf anderen Fachgebieten –umfassend informieren.
3.3 Der Kunde sorgt dafür, dass dem Unternehmen auch ohne dessen besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und ihm von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Dienstleitungsauftrages von Bedeutung sind. Dies gilt auch für alle Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des Unternehmens bekannt werden.
3.4 Der Kunde sorgt dafür, dass seine Mitarbeiter und die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat) bereits vor Beginn der Tätigkeit des Unternehmens von dieser informiert werden.

4. Sicherung der Unabhängigkeit
4.1 Die Vertragspartner verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität.
4.2 Die Vertragspartner verpflichten sich gegenseitig, alle Vorkehrungen zu treffen, die geeignet sind, die Gefährdung der Unabhängigkeit der beauftragten Dritten und Mitarbeiter des Kunden zu verhindern. Dies gilt insbesondere für Angebote des Kunden auf Anstellung bzw. der Übernahme von Aufträgen auf eigene Rechnung.

5. Lieferung / Berichterstattung / Berichtspflicht
5.1 Das Unternehmen verpflichtet sich, über seine Arbeit, die seiner Mitarbeiter und gegebenenfalls auch die beauftragter Dritter dem Arbeitsfortschritt entsprechend dem Kunden Bericht zu erstatten.
5.2 Den Schlussbericht erhält der Kunde in angemessener Zeit, d.h. zwei bis vier Wochen, je nach Art des Beratungsauftrages nach dem vereinbarten Abschluss des Auftrages. Hinsichtlich der Frist für die Lieferung der Übersetzung ist die jeweilige Vereinbarung zwischen dem Kunden und dem Unternehmen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des vom Unternehmen angenommenen Auftrages und hat der Kunde an einer verspäteten Lieferung kein Interesse, so hat der Kunde dies im Vorhinein ausdrücklich bekannt zu geben. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist sowie des Liefertermins bei einem Fixgeschäft ist der rechtzeitige Eingang sämtlicher vom Kunden zu liefernden Unterlagen im angegebenen Umfang (z. B. Ausgangsunterlagen und alle erforderlichen Hintergrundinformationen) sowie die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen und sonstigen Verpflichtungen. Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt, so verlängert sich die Lieferfrist entsprechend um den Zeitraum, um den dem Unternehmen die erforderlichen Unterlagen zu spät zur Verfügung gestellt wurden; für den Fall eines Fixgeschäfts obliegt es dem Unternehmen, zu beurteilen, ob auch bei verspäteter Zur Verfügung Stellung von Unterlagen durch den Kunden der vereinbarte Liefertermin gehalten werden kann.
5.3 Das Unternehmen ist bei der Herstellung des vereinbarten Werkes weisungsfrei, handelt nach eigenem Gutdünken und in eigener Verantwortung. Er ist an keinen bestimmten Arbeitsort und keine bestimmte Arbeitszeit gebunden.
5.4 Leistungen sind vom Unternehmen, so nichts anderes vereinbart ist, in einfacher Ausfertigung in elektronischer Form zu liefern.
5.5 Sofern der Kunde die Verwendung einer bestimmten Technologie wünscht, muss er dies dem Unternehmen bei gleichzeitiger Übermittlung der erforderlichen Unterlagen dafür bekannt geben.
5.6 Ist nichts anderes vereinbart, so gelten für Sprachdienstleistungen die formale Gestaltung die Regelungen der ÖNORM EN 15038.
5.7 Die mit der Lieferung (Übermittlung) verbundenen Gefahren trägt der Kunde.
5.8 Ist nichts anderes vereinbart, so verbleiben die vom Kunden dem Unternehmen zur Verfügung gestellten Unterlagen nach Abschluss des Auftrages beim Unternehmen. Das Unternehmen hat dafür zu sorgen, dass diese Unterlagen sorgsam verwahrt werden, sodass Unbefugte keinen Zugang dazu haben, die Verschwiegenheitsverpflichtung nicht verletzt wird und die Unterlagen nicht vertragswidrig verwendet werden können.

6. Schutz des geistigen Eigentums / Urheberrecht
6.1 Alle dem Kunden überlassenen Unterlagen im Zusammenhang mit dem Auftrag bleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller aus dem Vertrag erwachsenen Verbindlichkeiten Eigentum des Unternehmens.
6.2 Jegliche Art von im Auftrag nicht enthaltenen Unterlagen wie Paralleltexte, Software, Prospekte, Kataloge und Berichte sowie alle Kosten verursachenden Unterlagen wie z.B. Literatur oder Skripten bleiben geistiges Eigentum des Unternehmens und stehen unter dem Schutz der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.
6.3 Die Urheberrechte an den vom Unternehmen und beauftragten Dritten geschaffenen Werke (insbesondere Anbote, Berichte, Analysen, Gutachten, Organisationspläne, Programme, Leistungsbeschreibungen, Entwürfe, Berechnungen, Zeichnungen, Datenträger etc.) verbleiben beim Unternehmen. Sie dürfen vom Kunden während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für vom Vertrag umfasste Zwecke verwendet werden. Der Kunde ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) ohne ausdrückliche Zustimmung des Unternehmens  zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung des Unternehmens  – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes – gegenüber Dritten.
6.4 Der Verstoß des Kunden gegen diese Bestimmungen berechtigt das Unternehmen zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Geltendmachung anderer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und/oder Schadenersatz.
6.5 Im Zuge eines oder mehrerer Aufträge angelegte Translation Memories sind - falls nichtanders vereinbart - Eigentum des Unternehmens.
6.6 Vom Kunden zur Verfügung gestellte Translation Memories bleiben – so nichtanders vereinbart – weiterhin Eigentum des Kunden.
6.7 Das Unternehmen ist nicht verpflichtet zu prüfen, ob dem Kunden das Recht zusteht, die Ausgangunterlagen weiter zu leiten, Ausgangstexte zu übersetzen bzw. übersetzen zu lassen. Der Kunde sichert ausdrücklich zu, dass er über alle Rechte verfügt, die für die Ausführung des Auftrages erforderlich sind.
6.8 Bei urheberrechtlich geschützten Übersetzungen hat der Kunde den Verwendungszweck anzugeben. Der Kunde erwirbt nur jene Rechte, die dem angegebenen Verwendungszweck der Übersetzung entsprechen.
6.9 Der Kunde ist verpflichtet, dem Unternehmen gegenüber allen Ansprüchen, die von dritten Personen aus Verletzungen von Urheberrechten, Leistungsschutzrechten, sonstigen gewerblichen Schutzrechten oder Persönlichkeitsschutzrechten erhoben werden, schad- und klaglos zu halten. Dies gilt auch dann, wenn der Kunde keinen Verwendungszweck angibt bzw. die Leistung (u.a. Übersetzung) zu anderen als den angegebenen Zwecken verwendet. Das Unternehmen wird solche Ansprüche dem Kunden unverzüglich anzeigen und ihm bei gerichtlicher Inanspruchnahme den Streit verkünden. Tritt der Kunde auf die Streitverkündigung hin nicht als Streitgenosse des Unternehmens dem Verfahren bei, so ist das Unternehmen berechtigt, den Anspruch des Klägers anzuerkennen und sich beim Kunden ohne Rücksicht auf die Rechtmäßigkeit des anerkannten Anspruches schadlos zu halten.

7. Haftung für Mängel (Gewährleistung)
7.1 Das Unternehmen ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an seiner Leistung zu beheben. Er wird den Kunden hiervon unverzüglich in Kenntnis setzen.
7.2 Dieser Anspruch des Kunden erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.
7.3 Sämtliche Mängel müssen vom Kunden in hinreichender Form schriftlich erläutert und nachgewiesen werden (Fehlerprotokoll).
7.4 Zur Mängelbeseitigung hat der Kunde dem Unternehmen eine angemessene Frist und Gelegenheit zur Nachholung und Verbesserung seiner Leistung zu gewähren. Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist vom Unternehmen behoben, so hat der Kunde keinen Anspruch auf Preisminderung.
7.5 Wenn das Unternehmen die angemessene Nachfrist verstreichen lässt, ohne den Mangel zu beheben, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten oder Herabsetzung der Vergütung (Preisminderung) verlangen. Bei geringfügigen Mängeln besteht kein Recht zum Vertragsrücktritt.
7.6 Gewährleistungsansprüche berechtigen den Kunden nicht zur Zurückhaltung des gesamten, sondern nur eines angemessenen Teils des Rechnungsbetrages; diesfalls verzichtet der Kunde auch auf die Möglichkeit der Aufrechnung.
7.7 Für Übersetzungen, die für Druckwerke verwendet werden, besteht eine Haftung für Mängel nur dann, wenn der Kunde in seinem Auftrag ausdrücklich schriftlich bekanntgibt, dass er beabsichtigt, den Text zu veröffentlichen, und wenn dem Unternehmen Korrekturfahnen vorgelegt werden (Autorkorrektur) bis einschließlich jener Fassung des Textes, nach der keinerlei Änderungen mehr vorgenommen werden. In diesem Fall ist dem Unternehmen ein angemessener Kostenersatz zu bezahlen.
7.8 Für die Übersetzung von schwer lesbaren, unleserlichen bzw. unverständlichen Vorlagen besteht keinerlei Mängelhaftung. Dies gilt auch für Überprüfungen von Übersetzungen.
7.9 Stilistische Verbesserungen bzw. Abstimmungen von spezifischen Terminologien (insbesondere von branchen- bzw. firmeneigenen Termini) etc. gelten nicht als Übersetzungsmängel.
7.10 Für auftragsspezifische Abkürzungen, die vom Kunden bei Auftragserteilung nichtangegeben bzw. erklärt wurden, besteht keinerlei Mängelhaftung.
7.11 Für die richtige Wiedergabe von Namen und Anschriften bei Vorlagen, die nicht in lateinischer Schrift gehalten sind, übernimmt das Unternehmen keinerlei Haftung. In solchen Fällen wird dem Kunden empfohlen, die Schreibweise von Namen und Eigenbezeichnungen auf einem besonderen Blatt in lateinischer Blockschrift vorzunehmen.
7.12 Die Zahlenwiedergabe erfolgt nur nach Ausgangstext. Für die Umrechnung von Zahlen, Maßen, Währungen und dergleichen ist der Kunde verantwortlich.
7.13 Für vom Kunden beigestellte Ausgangstexte, Originale und dergleichen haftet das Unternehmen, sofern diese nicht mit der Lieferung dem Kunden zurück gegeben werden, als Verwahrer im Sinne des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches für die Dauer von vier Wochen nach Fertigstellung des Auftrages. Eine Pflicht zur Versicherung besteht nicht. Für die Rückerstattung gilt Punkt 5.8 sinngemäß.
7.14 Die Übermittlung von Zieltexten mittels Datentransfer (wie E-Mail, Modem usw.) wird das Unternehmen nach dem aktuellen Stand der Technik durchführen. Aufgrund der technischen Gegebenheiten kann jedoch keine Garantie bzw. Haftung des Unternehmens für dabei entstehende Mängel und Beeinträchtigungen (wie Virusübertragungen, Verletzung der Geheimhaltungspflichten, Beschädigung von Dateien)übernommen werden, sofern nicht zumindest grobe Fahrlässigkeit des Unternehmens vorliegt.

8. Schadenersatz
8.1 Alle Schadenersatzansprüche gegen das Unternehmen sind, sofern nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt. Das Unternehmen haftet dem Kunden für Schäden – ausgenommen für Personenschäden - nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf vom Unternehmen beigezogene Dritte zurückgehen.
8.2 Schadenersatzansprüche des Kunden können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.
8.3 Der Kunde hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des Unternehmens zurückzuführen ist.
8.4 Sofern das Unternehmen das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt das Unternehmen diese Ansprüche an den Kunden ab. Der Kunde wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

9. Geheimhaltung / Datenschutz
9.1 Das Unternehmen  verpflichtet sich zu unbedingtem Stillschweigen über alle ihm zur Kenntnis gelangenden geschäftlichen Angelegenheiten, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie jedwede Information, die er über Art, Betriebsumfang und praktische Tätigkeit des Kunden erhält.
9.2 Weiters verpflichtet sich das Unternehmen, über den gesamten Inhalt des Werkes sowie sämtliche Informationen und Umstände, die ihm im Zusammenhang mit der Erstellung des Werkes zugegangen sind, insbesondere auch über die Daten von Klienten des Kunden, Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren.
9.3 Das Unternehmen ist von der Schweigepflicht gegenüber allfälligen Gehilfen und Stellvertretern, denen er sich bedient, entbunden. Er hat die Schweigepflicht aber auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung wie für einen eigenen Verstoß.
9.4 Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende dieses Vertragsverhältnisses hinaus. Ausnahmen bestehen im Falle gesetzlich vorgesehener Aussageverpflichtungen.
9.5 Das Unternehmen ist berechtigt, ihm anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten. Der Kunde leistet dem Unternehmen  Gewähr, dass hierfür sämtliche erforderlichen Maßnahmen insbesondere jene im Sinne des Datenschutzgesetzes, wie etwa Zustimmungserklärungen der Betroffenen, getroffen worden sind.
9.6 Der Name des Unternehmens darf nur nach seiner vorherigen schriftlichen Zustimmung Veröffentlicht werden, wenn die gesamte Leistung von diesem erbracht wurde (z.B. Übersetzungen)  und wenn keine Veränderungen an den Texten vorgenommen wurden.

10.  Preise / Honorar
10.1 Die Preise bzw. Honorare für Dienstleistungen bestimmen sich nach den Preislisten des Unternehmens, die für die jeweilige besondere Art der Dienstleitung anzuwenden sind.
10.2 Als Berechnungsbasis gilt die jeweils vereinbarte Grundlage: Stunden-, Tages-, Wochen-, Monatssatz oder das Leistungsverzeichnis des Unternehmens.
10.3 Ein Kostenvoranschlag gilt nur dann als verbindlich, wenn er schriftlich und nach vorheriger Vorlage sämtlicher für die Erfüllung und Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen und nach Bekanntgabe aller  Vorgänge  und Umstände, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sind, erstellt wurde. Andere Kostenvoranschläge gelten immer nur als völlig unverbindliche Richtlinie. Der Kostenvoranschlag wird nach bestem Fachwissen erstellt, es kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen werden. Sollten sich nach Auftragserteilung Kostenerhöhungen im Ausmaß von über 15 % ergeben, so wird das Unternehmen den Kunden davon unverzüglich verständigen. Handelt es sich um unvermeidliche Kostenüberschreitungen bis 15 %, ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich, und diese Kosten können ohne weiteres in Rechnung gestellt werden.
10.4 Für Express- und Wochenendarbeiten können angemessene Zuschläge verrechnet werden, die entsprechend zu vereinbaren sind.
10.5 Sofern nichts anderes vereinbart ist, können Auftragsänderungen oder Zusatzaufträge z.B. für die Überprüfung von Fremdübersetzungen, so im Einzelfall nicht anders vereinbart, ein Entgelt zu angemessenen Preisen in Rechnung gestellt werden.
10.6 Es gilt Wertbeständigkeit der Forderung samt Nebenforderungen. Als Maß der Berechnung der Wertbeständigkeit dient der vom Österreichischen Statistischen Zentralamt monatlich verlautbarte Verbraucherpreisindex oder ein an seine Stelle tretender Index. Als Bezugsgröße dient die für den Monat des Vertragsabschlusses errechnete Indexzahl. Schwankungen der  Indexzahl nach oben oder unten bis einschließlich 2,5 % bleiben unberücksichtigt. Dieser Spielraum ist bei jedem Überschreiten nach oben oder unten neu zu berechnen, wobei stets die erste außerhalb des jeweils geltenden Spielraums gelegene Indexzahl die Grundlage sowohl für die Neufestsetzung des Forderungsbetrages als auch für die Berechnung des neuen Spielraums zu bilden hat.
10.7 Anfallende Barauslagen, Spesen, Gebühren, Reisekosten (Hotelrechnungen, Flugkosten etc.)  sind vom Kunden direkt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung zu bezahlen.
 

11.  Rechnungslegung
11.1 Das Unternehmen ist ein Kleinunternehmer.  Der vom Unternehmen in Rechnung gestellter Betrag enthält gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994 keine Umsatzsteuer.
11.2 Das Unternehmen ist berechtigt, dem Kunden Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Kunde erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch das Unternehmen ausdrücklich einverstanden.

12.    Zahlung
12.1 Nach Vollendung des vereinbarten Werkes erhält das Unternehmen  ein Honorar gemäß der Vereinbarung zwischen dem Kunden und dem Unternehmen.  Das Unternehmen ist berechtigt, dem Arbeitsfortschritt entsprechend Zwischenabrechnungen zu legen und dem jeweiligen Fortschritt entsprechende Akonti zu verlangen. Das Honorar ist jeweils mit Rechnungslegung durch den Unternemen fällig.
12.2 Bei Nichteinhaltung der zwischen dem Kunden und Unternehmen vereinbarten Zahlungsbedingungen ( z.B. Akontozahlung) ist das Unternehmen berechtigt, die Arbeit an den bei ihm liegenden Aufträgen nach vorheriger Mitteilung so lange einzustellen, bis der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Dies gilt auch für Aufträge, bei denen eine fixe Lieferzeit vereinbart wurde (siehe Punkt 5.2). Durch die damit verbundene Einstellung der Arbeit erwachsen einerseits dem Kunden keinerlei Rechtsansprüche, andererseits wird das Unternehmen in seinen Rechten in keiner Weise präjudiziert.
12.3 Im Falle der Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist das Unternehmen von seiner Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche wird dadurch aber nicht berührt.
12.4 Tritt Zahlungsverzug ein, so ist das Unternehmen berechtigt, beigestellte Auftragsunterlagen (z. B. zu übersetzende Manuskripte) zurückzubehalten. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in angemessener Höhe in Anrechnung gebracht.
12.5 Ist Abholung vereinbart und werden die angefertigten Unterlagen vom Kunden nicht zeitgerecht abgeholt, so tritt mit dem vereinbarten Tage der Bereitstellung der Unterlagen zur Abholung die Zahlungspflicht des Kunden ein.
12.6 Unterbleibt die Ausführung des vereinbarten Werkes aus Gründen, die auf Seiten des Kunden liegen, oder aufgrund einer berechtigten vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch das Unternehmen, so behält das Unternehmen den Anspruch auf Zahlung des gesamten vereinbarten Honorars abzüglich ersparter Aufwendungen. Im Falle der Vereinbarung eines Stundenhonorars ist das Honorar für jene Stundenanzahl, die für das gesamte vereinbarte Werk zu erwarten gewesen ist, abzüglich der ersparten Aufwendungen zu leisten. Die ersparten Aufwendungen sind mit 30 Prozent des Honorars für jene Leistungen, die das Unternehmen bis zum Tage der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht erbracht hat, pauschaliert vereinbart.

13.  Dauer des Vertrages
13.1 Dieser Vertrag endet grundsätzlich mit dem Abschluss des Projekts.
13.2 Der Vertrag kann dessen ungeachtet jederzeit aus wichtigen Gründen von jeder Seite ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gelöst werden. Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen,
- wenn ein Vertragspartner wesentliche Vertragsverpflichtungen verletzt oder
- wenn ein Vertragspartner nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Zahlungsverzug gerät.
- wenn berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität eines Vertragspartners, über den kein Insolvenzverfahren eröffnet ist, bestehen und dieser auf Begehren des Unternehmens weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung des Unternehmens eine taugliche Sicherheit leistet und die schlechten Vermögensverhältnisse dem anderen Vertragspartner bei Vertragsabschluss nicht bekannt waren.


14.    Höhere Gewalt
14.1 Für den Fall der höheren Gewalt hat das Unternehmen den Kunden unverzüglich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt sowohl das Unternehmen als auch den Kunden, vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde hat jedoch dem Unternehmen  Ersatz für bereits getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen zu geben.
14.2 Als höhere Gewalt sind insbesondere anzusehen: Arbeitskonflikte; Kriegshandlungen; Bürgerkrieg; Eintritt unvorhersehbarer Ereignisse, die nachweislich die Möglichkeit des Unternehmens, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

15.    Schlussbestimmungen
15.1 Die Vertragsparteien bestätigen, alle Angaben im Vertrag gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.
15.2 Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen von diesem Formerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
15.3 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Bedingungen berührt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht. Sollte eine Klausel unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, verpflichten sich beide Parteien, diese durch eine rechtlich zulässige, wirksame und durchsetzbare Klausel zu ersetzen, die der wirtschaftlichen Intention der zu ersetzenden Bestimmung am nächsten kommt.
15.4 Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anwendbar. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung des Unternehmens. Für Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensort des Unternehmens zuständig.